ACT!ON ist das diesjährige Motto der re:publica – der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und digitale Gesellschaft. Am letzten Tag der Konferenz ziehen netzdebatte.bpb.de und diskurs.dradio.de das netzpolitische Fazit. ACTION ist auch das Prinzip des Speedpodiums, zu dem Thorsten Schilling der Bundeszentrale für politische Bildung, und Markus Heidmeier am Freitag um 16.30 Uhr einladen. Die Gastgeber führen ein 45-minütiges Zwiegespräch mit wechselnden Gästen. Alle 10 bis 15 Minuten stößt ein neuer Gast hinzu. Eingeladen sind Markus Beckedahl, netzpolitischer Aktivist aus Berlin und Betreiber des Blogs netzpolitik.org, Marcel Weiß, der auf neunetz.com über innovative Geschäftsmodelle im Internet schreibt, Euroblogger Ronny Patz und Tim Pritlove, Deutschlands bekanntester Podcaster. Das Gespräch kann hier live mitverfolgt werden.
Das SpeedLab geht in die dritte Runde. Wir richten den Fokus auf den Lehrer und fragen: Was müssen Lehrende im Alltag leisten? Wie hat sich das Berufsbild verändert? Was erwartet die Gesellschaft von ihnen? Wir wollen die Lebenswelt der Lehrer erforschen, ihre alltäglichen Herausforderungen kennenlernen, ihre Vorstellungen und Wünsche diskutieren. Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung laden wir im Rahmen des Projektes werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis am 18. April 2012 zum Speedlab Lehrer 2.0 – Vom Pauker zur multikompetenten Servicekraft? ins Hamburger Werkheim ein.
Gestern stellte der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme zum Thema Intersexualität auf einer öffentlichen Pressekonferenz vor. Die Stellungnahme ist das Ergebnis eines mehrmonatigen Dialogverfahrens mit betroffenen Sachverständigen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die zentralen Fragen: Wie sieht das Leben intersexueller Menschen in Deutschland aus? Wie wird im medizinischen Apparat mit ihnen umgegangen? Wie und wo finden Diskriminierungen statt? Wie kann ihre Situation verbessert werden? Die Kooperative Berlin war am Dialogverfahren zur Erarbeitung der Stellungnahme konzeptuell und redaktionell beteiligt.
Am 8. Februar fand die Auftaktveranstaltung zum Diskursportal Diskurs@Deutschlandfunk im Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft statt. Unter anderem diskutierten dort Stephan Detjen (Chefredakteur Deutschlandfunk), Dr. Jeanette Hofmann (Gründungsdirektorin Institut Internet und Gesellschaft), Bernd Schlömer (stellv. Bundesvorsitzender Piratenpartei), Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Hans-Bredow-Institut) und Joel Kaczmarek (Chefredakteur Gründerszene) mit Markus Heidmeier über Politik und Journalismus in Zeiten der Digitalisierung. Die Debatte wird online unter diskurs.dradio.de unter Einwirkung verschiedenster Autorinnen und Autoren weitergeführt. Erste Eindrücke gibt es im Zusammenschnitt der Veranstaltung:
Konzept und Umsetzung: Kooperative Berlin. Start morgen im HIIG. Hier das Crossposting von diskurs.dradio.de:

Der Deutschlandfunk und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft laden ein zur ersten Berliner “Debatte Digital”. Anlässlich des Starts des neuen Debattenportals „Diskurs@Deutschlandfunk – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung“ unter diskurs.dradio.de laden wir zur Diskussion.
Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar 2012 geht die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit einer neuen Internetseite zur großen Jubiläumsausstellung “FRIEDERISIKO. Friedrich der Große” ans Netz. Unter der Adresse www.friederisiko.de gibt’s alle Informationen rund um die Ausstellung, die ab April im Neuen Palais und Park Sanssouci in Potsdam gezeigt wird.
Visuelle Konzeption und Gestaltung kommen von der Kooperative.
Wie wirkt sich die Erfahrung einer Diktatur auf eine komplette Gesellschaft aus, wie auf ein Individuum? Welche Mechanismen führen zum Erhalt des Status quo und Akzeptanz durch die Bürger? Wie unterscheiden sich die Gesellschaften in Diktaturen? Wir haben mit dem Psychoanalytiker und Autor, Hans-Joachim Maaz, gesprochen, der 1990 durch sein Buch “Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR” bekannt wurde. Das komplette Gespräch gibt es auf Montagsradio.de.
Die Werkstatt der Bundeszentrale für politische Bildung geht in eine neue Etappe. Nach zwei Speedlabs zu den Themen “Multikulturelle Bildung im digitalen Klassenzimmer” in Berlin und “Blogs, Bytes, Boards und Bildung” in Köln wechseln wir von der ersten, konferenzorientierten Forschungsphase in die zweite Phase. Feldforschung ist das Schlüsselwort. Interviews mit Experten, Positionspapiere und Alltagserfahrungen von Lehrerinnen und Lehrern, sowie Aktivisten und Akteuren aus der Bildungsszene.
In dieser Woche ging unter anderem ein neues Ausprobiert online: Feindbilder.
Mehr als eine Million Fotos und Negative, etwa 5000 Film- und Videoaufnahmen – die ehemaligen Archive der DDR-Staatssicherheit sind prall gefüllt mit Materialien. Der Dokumentarfilm “Feindbilder – Die Fotos und Videos der Stasi” enthält weitgehend unbekanntes Material aus diesem umfangreichen Fundus. Julia Stratman, Lehrerin an einer Schule mit Integrierter Sekundarstufe in Berlin, hat die DVD und ihre Arbeitsmaterialien für den Unterricht einmal getestet und bewertet das Material hier in einem Videointerview.
Dazu gab es ein Interview mit Johannes Meyer-Hamme über Die Falle der eindeutigen Zuordnung.
Dr. Johannes Meyer-Hamme ist Lehrer an der Julius Leber Schule Hamburg, zugleich Dozent an der Universität Hamburg im Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte. In diesem Interview erklärt er, welchen Herausforderungen sich die Geschichtsvermittlung in einer heterogenen Gesellschaft gegenübersieht und wie Lehrer und Lehrerinnen versuchen können ihnen gerecht zu werden. Er macht deutlich, dass neue Medien und das Internet den Unterricht bereichern können, ohne die Widersprüchlichkeiten der dort erzählten Geschichten außer Acht zu lassen.
“Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung” das ist der progrtammtische Untertitel des neuen Debattenportals des Deutschlandfunks. Am zurückliegenden Samstag ging die Infoseite im Rahmen der Konferenz “Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt” online.
Neben dem britischen Soziologen Colin Crouch, der seine These der postdemokratischen Epoche darlegte, kamen weitere Akteure aus Politik und Medien zu Wort. Unter ihnen der Publizist und Medienforscher Lutz Hachmeister, dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner, der langjährige NPR-Direktor Jeff Rosenberg, der Historiker Paul Nolte und WAZ-Verlagsgeschäftsführer Bodo Hombach. Mit den genannten und vielen weiteren



